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Sozialberatung von A - Z

A

ALG II / Sozialhilfe

Arbeitslosengeld II oder auch Hartz IV, ist eine Sozialleistung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB), die bei Bedürftigkeit und in besonderen Lebenssituationen vom Jobcenter gewährt wird.

B

Beratungshilfe

Studierende, die sich eine rechtliche Beratung oder Vertretung finanziell nicht leisten können, können Beratungshilfe in Anspruch nehmen. Beratungshilfe bedeutet Hilfe für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens in Form von Beratung und ggf. Vertretung (Schriftverkehr) durch einen Anwalt. Antrag über das Amtsgericht.

Bildungskredit

Zur Studienfinanzierung kann der zinsgünstige Bildungskredit über das Bundesverwaltungsamt beantragt werden. Er wird unabhängig vom Einkommen gewährt und ist zeitlich befristet. Er dient insbesondere als Unterstützung für die Studienendphase.

Weitere Infos zum Bildungskredit: https://www.bva.bund.de/

C

Campus-Hilfe

Im Laufe des Studiums kann jeder einmal in eine Notlage oder persönliche Krise geraten. Manchmal hilft es schon, Probleme im Freundeskreis oder in der Familie zu besprechen. Es gibt aber auch Situationen, in denen man auf die zielgerichtete und kompetente Unterstützung von aussen zurückgreifen sollte. Hier setzt Campus-Hilfe an, die speziell auf die unterschiedlichen Problemlagen von Studierenden ausgerichtet ist.

CHE-Studienkredittest

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) erstellt jährlich den "CHE-Studienkredit-Test". Hierbei geht es um verschiedene Angebote von Studienkrediten, Studiendarlehen oder Bildungsfonds.

Die Übersicht kann als eine erste Orientierung über die Möglichkeiten der Studienfinanzierung mittels Darlehen oder Kredite genutzt werden.

Weitere Infos und Beratung zur Studienfinanzierung bietet die Sozialberatung.

D

Darlehen

Darlehen des Studierendenwerks Mannheim dienen zur Überbrückung bei vorübergehender finanzieller Notlage und zur Finanzierung des Studienabschlusses. Sie können von Studierenden der Mannheimer Hochschulen bei der Darlehenskasse/Sozialberatung beantragt werden.

E

Elterngeld und Elterngeld Plus

Elterngeld ist eine staatliche Förderung für die erste Zeit nach der Geburt des Kindes. Eltern können wahlweise das Elterngeld (Basiselterngeld) oder Elterngeld Plus oder eine Kombination davon in Anspruch zu nehmen.

Das Basiselterngeld kann für maximal 14 Monate bezogen werden, wobei ein Elternteil nur höchstens 12 Monate in Anspruch nehmen kann. Das Elterngeld ersetzt 65 bis 100 Prozent des entfallenden Einkommens. Es beträgt monatlich mindestens 300 und maximal 1.800 Euro. Alleinerziehende können bei Wegfall des Erwerbseinkommens die vollen 14 Monate beanspruchen.

F

Finanzierung

Erfolgreiches Studieren ist nicht nur eine Frage des Lernens und der Organisation, sondern auch der Finanzierung. Neben den üblichen Lebenshaltungskosten wie Essen, Miete, Krankenversicherung und Telefon kommen auch noch Semestergebühren, Lernmittel und Verwaltungskosten hinzu.

Erst wenn die Finanzierung steht, kann sich der/die Studierende voll und ganz auf den zügigen Verlauf des Studiums konzentrieren. Die Sozialberatung des Studierendenwerks hilft und informiert über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten (bspw. BAföG + Co. und Stipendien).

G

Geringfügige Beschäftigung

Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung regelmäßig im Monat 450,00 Euro nicht übersteigt (450 Euro-Minijob).

Darüber hinaus gibt es noch den kurzfristigen Minijob, der auf max. 3 Monate im Kalenderjahr (oder 70 Arbeitstage) von vorneherein begrenzt ist. Hier ist die Höhe des Verdienstes nicht maßgebend.

H

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind.

Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen.

https://www.hilfetelefon.de/

Hilfe bei sexueller Belästigung

Hilfe bei sexueller Belästigung oder Gewalt gibt es bei den Gleichstellungsstellen der Universität und den Hochschulen.

In Mannheim gibt es Hilfe bei folgenden Stellen:

Hilfe für Schwangere in Konfliktsituationen – Anonym und vertraulich

Hilfetelefon - Schwangere in Not: Tel. 0800 40 40 020 www.schwanger-und-viele-fragen.de

Vertrauliche Geburt, anonyme Hilfe: www.geburt-vertraulich.de

Schwangerschaftsberatung: Beratungsstellen vor Ort finden: www.familienplanung.de

Hilfen während der Schwangerschaft

Für Schwangere gibt es verschiedene Hilfen während der Schwangerschaft wie z. B. Mehrbedarf für Schwangere oder Alleinerziehende oder Erstlingsausstattung usw.

Weitere Infos unter: Studieren mit Kind

J

Job und Studium

Viele Studierende arbeiten neben dem Studium. Hierbei sind bestimmte Regelungen zu beachten, da auch das Jobben Einfluss nehmen kann auf z. B. die Familienversicherung oder das Kindergeld.

Weitere Informationen zum Thema Arbeiten und Jobs während des Studiums: Job und Studium

K

KfW-Studienkredit

Der KfW-Studienkredit ist ein Angebot der KfW-Förderbank zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten während des Studiums oder der Promotion. Er ist unabhängig vom Einkommen und kann gut kombiniert werden mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten wie z.B. BaföG.

Der Kredit wird online bei der KfW-Förderbank beantragt und das Studierendenwerk als Vertriebspartner informiert, berät und führt die notwendige Legitimationsprüfung für den KfW-Studienkredit durch. Ansprechpartner ist die Sozialberatung des Studierendenwerks.

Weitere Infos: https://www.kfw.de

Kindergeld

Aktuelles

Die rückwirkende Zahlung des Kindergeldes wird ab 2018 für Kindergeldanträge auf max. 6 Monate beschränkt.

Anspruch

Auf Kindergeld hat Anspruch, wer in Deutschland seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Freizügigkeitsberechtigte EU-Staatsangehörige erhalten ebenfalls Kindergeld. Für andere Ausländer gelten Sonderregelungen.

Kindergeld gibt es für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Für Kinder in Ausbildung oder Studium verlängert sich der Bezug von Kindergeld bis zum 25. Lebensjahr. Der Anspruch auf Kindergeld kann über das 25. Lebensjahr bestehen. Er verlängert sich, wenn der gesetzliche Wehr- oder Zivildienst abgeleistet wurde, um deren Dauer entsprechend. Auch wer ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst absolviert, kann weiterhin Kindergeld erhalten.

Für Kinder, die wegen ihrer Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten, gibt es keine Altersgrenze. Diese Sonderregelungen gelten auch für Studierende mit Behinderung, soweit die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eingetreten ist.

Anspruch nach der Erstausbildung

Kinder nach einem erstmaligen Berufsabschluss oder nach dem Ende eines Erststudiums (Bachelor gilt als Erststudium) haben nur dann noch einen Anspruch auf Kindergeld, wenn keine Erwerbstätigkeit über 20 Wochenstunden ausgeübt wird. Eine weiterführende Ausbildung wird nur anerkannt, wenn sie im inhaltlichen und zeitlichen Zusammenhang steht mit der Erstausbildung. Bei Studiengangwechsel oder Unterbrechung bleibt der Anspruch bestehen, da kein Abschluss vorliegt.

Antrag

Der Antrag auf Kindergeld wird bei der zuständigen Familienkasse gestellt. Für in Mannheim wohnende Bürger ist die Familienkasse in Heidelberg zuständig. Vordrucke gibt es auch bei der Arbeitsagentur.

Antrag auf anteiliges Kindergeld

Normalerweise sind die Eltern des Kindes die Antragsberechtigten. Kommen allerdings die Eltern ihrer Unterhaltspflicht nicht nach, so können die Kinder sich selbst das Kindergeld auszahlen lassen. Hierfür Kontakt zur Familienkasse aufnehmen und Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes stellen.

Höhe

Das Kindergeld beträgt seit Juli 2019 jeweils 204 Euro für das erste und zweite Kind, 210 Euro für das dritte Kind und 235 Euro für jedes weitere Kind.

Kindergeld bei Heirat

Bei Heirat der volljährigen Kinder verlieren die Eltern den Anspruch auf Kindergeld, da die vorrangige Unterhaltsverpflichtung auf den Ehegatten übergeht. Lediglich dann, wenn der Ehegatte nicht unterhaltsfähig ist, haben die Eltern weiterhin Anspruch auf das Kindergeld.

Kindergeld und Beihilfe

In der Regel sind studierende Kinder von Beamten über ihre Eltern in der Beihilfe privat krankenversichert. Die Beihilfe gilt solange Kindergeldberechtigung vorliegt. D.h. mit dem 25. Lebensjahr endet die Kindergeldberechtigung und die Kinder in Ausbildung fallen aus der Beihilfe der Eltern zum Ende des Kalenderjahres, spätestens zum Ende des folgenden Kalenderjahres raus.            

Kindeskind

Bei Studierenden mit Kind, wechselt die vorrangige Unterhaltspflicht der eigenen Eltern auf den Elternteil des Kindeskind, und daher ist zunächst die wirtschaftliche Situation des Unterhaltspflichtigen zu prüfen. Die Unterhaltsbelastungen für das im eigenen Haushalt lebende Kind können bei der Einkommensberechnung vom Einkommen abgezogen werden.

Unterbrechung des Studiums

Bei einer Unterbrechung des Studiums - z.B. bei einer Beurlaubung - wird die Kindergeldzahlung unterbrochen. Dies gilt allerdings nicht bei einer Beurlaubung wg. Krankheit oder Mutterschaft.

Bei Beurlaubung wg. Krankheit muss dies der Familienkasse mitgeteilt und durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. Dauert die Erkrankung länger als sechs Monate wird eine Bescheinigung des medizinischen Dienstes angefordert.

Bei einer Beurlaubung vom Studium wegen Schwangerschaft ist die werdende Mutter während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) grundsätzlich zu berücksichtigen. Eine Studierende ist bei Beurlaubung wegen Schwangerschaft für die Dauer des Semesters zu berücksichtigen, in dem die Entbindung zu erwarten ist, längstens bis zum Ablauf des Monats, in dem die Schutzfrist endet. Wird das Studium in dem darauf folgenden Semester fortgesetzt, wird auch die Zeit vom Ende der Schutzfrist bis zum Semesterbeginn als Übergangszeit beim Kindergeld anerkannt.       

Praktikum

Auch Praktika, die als fachliche Ergänzung oder notwendige Voraussetzung für die Erlangung der beruflichen Qualifikation dienen, werden von der Familienkasse anerkannt, so z.B. ein vorgeschriebenes aber auch ein durch die Studienordnung empfohlenes Praktikum.
Für Volontariate gilt gleiches, insbesondere muss der Ausbildungscharakter im Vordergrund stehen. 

Zweitausbildung

Kinder werden nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums nur berücksichtigt, wenn ein enger zeitlicher und inhaltlicher Zusammenhang mit dem Erststudium besteht und wenn sie nebenher keiner Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Eine Beschäftigung bis zu 20 Wochenstunden oder ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis ist unschädlich.

Kinderzuschlag

Anspruch

Anspruch auf den Kinderzuschlag haben Eltern für ihre unter 25 Jahren alten Kinder wenn:

  • für diese Kinder Kindergeld bezogen wird
  • das Elterneinkommen eine Mindestgrenze erreicht
  • das Elterneinkommen eine Höchstgrenze nicht überschreitet.

Der Kinderzuschlag ist eine Ergänzungsleistung zum Kindergeld. Kinderzuschlag wird nur für Kinder gezahlt, die im Haushalt des Berechtigten leben und die einen Anspruch auf Kindergeld haben.

Merkblatt: Kinderzuschlag (Arbeitsagentur)

Achtung: Eltern, die nur ALG II oder Sozialgeld oder Sozialhilfe beziehen und sonst kein Einkommen haben, bekommen den Kinderzuschlag nicht.

Familien, deren Bedarf, durch die Zahlung von Kinderzuschlag und evtl. Wohngeld gedeckt ist und deshalb kein Anspruch auf ALG II besteht, können den Zuschlag bekommen. Bei der Kinderzuschlagsberechnung zählen Kindergeld und Wohngeld nicht als Einkommen, da diese eine Zweckbestimmung erfüllen (anders die Berechnung des Arbeitslosengeld II).

Aber: Beim Kinderzuschlag wird das Elterngeld über dem Mindestbetrag von 300,00 Euro als Einkommen berücksichtigt.

Höhe

Seit Juli 2019 beträgt der Kinderzuschlag 185,00 Euro pro Kind pro Monat. Der Zuschlag vermindert sich bei zu hohem Einkommen und Vermögen des Kindes und der Eltern. Der Anspruch auf Kinderzuschlag entfällt, wenn das Einkommen den gesamten Familienbedarf abdeckt. Die Höchsteinkommensgrenze setzt sich zusammen aus dem Bedarf nach dem ALG II und dem Anteil an den angemessenen Wohnkosten und dem Gesamtkinderzuschlag. Unterhaltszahlungen werden zu einem bestimmten Prozentsatz angerechnet.

Antrag

Der Kinderzuschlag wird nur auf Antrag ausbezahlt. Der Antrag sollte frühzeitig gestellt werden, denn er wird nicht rückwirkend gewährt. Er ist bei der Familienkasse der zuständigen Agentur für Arbeit, die das Kindergeld zahlt, zu beantragen – in Mannheim über die Arbeitsagentur in M 3a, die dann den Antrag an die zuständige Stelle in Heidelberg weiterleitet.

L

Leitfaden

…für Studierende mit Kind

Der Leitfaden richtet sich an studierende Eltern und informiert über Betreuung, Finanzierung, Beratung und Unterstützungsmöglichkeiten.

…Un-behindert Studieren

Der Leitfaden bietet erste Orientierung rund ums Studium und zum Thema Nachteilsausgleich und Fördermöglichkeiten für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.

…für Internationale Studierende ...

Der Leitfaden wird demnächst als Online-Version erscheinen mit Themen wie Studienfinanzierung, Jobben im Studium für Internationale Studierende, aufenthaltsrechtliche Regelungen und Krankenversicherung u.v.m.

M

Mehrlingsgeburten

Das Land Baden-Württemberg unterstützt Eltern von Mehrlingskindern mit einem freiwilligen Zuschuss. Auf Antrag können die Eltern von Mehrlingskindern (ab Drillingen) einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 1.700 Euro erhalten. Der Antrag kann bis zu 12 Monaten nach der Geburt gestellt werden. Der Zuschuss ist unabhängig vom Familieneinkommen.

Die in BW lebenden Eltern stellen den Antrag über die L-Bank BW. Diese Familienleistung gibt es für Geburten ab dem 01.01.2017.

Mindestlohn

Seit Januar 2015 gilt in Deutschland das Mindestlohngesetz (MiLoG). Damit haben Arbeitnehmer/innen Anspruch auf einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn von mindestens 9,19 Euro pro Stunde - bzw. 9,35 Euro ab 2020. Auch Studierende, die neben dem Studium arbeiten oder ein bezahltes Praktikum absolvieren, können davon betroffen sein.

Mutter-Kind-Kur

Eine Mutter-Kind-Kur ist eine stationäre medizinische Vorsorge- bzw. medizinische Rehabilitationsmaßnahme für Mütter und Väter. Sie ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und wird über das Müttergenesungswerk in anerkannten Kliniken angeboten. Beratungsangebote zur Antragstellung gibt es bei den Sozialverbänden wie Arbeiterwohlfahrt oder Diakonisches Werk.

Mutterschaftsgeld

Mutterschaftsgeld ist eine Ersatzleistung für entfallenden Lohn während der Schutzfristen ( 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt). Es wird von den gesetzlichen Krankenkassen oder vom Bundesversicherungsamt während der Schutzfristen gezahlt.

N

Nothilfefonds der MVV

In Zusammenarbeit mit Verbänden der freien Wohlfahrtspflege (wie Diakonie und Caritas) und der Stadt Mannheim unterstützt die MVV Privatkunden, die ohne eigenes Verschulden in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Der Fonds des MVV deckt Kosten für Energie und Wasser.

P

Pfändungsschutzkonto

Beim Pfändungsschutzkonto bleibt ein bestimmter Grundbetrag zum Lebensunterhalt geschützt. Der P-Kontoinhaber hat damit bei einer Pfändung trotzdem Zugang zum Konto bis zur Höhe des Grundbetrages.

Als Kontoinhaber hat man einen Anspruch gegenüber der Bank, sein Girokonto als Pfändungsschutzkonto (P-Konto) einrichten zu lassen.

 

Prozesskostenhilfe

Zur Rechtsverfolgung kann Prozesskostenhilfe beantragt werden. Wer ein zu geringes Einkommen hat für die rechtliche Vertretung oder Durchsetzung seines Rechtsanspruchs, kann diese Hilfe beim zuständigen Amtsgericht beantragen. Es muss eine hinreichende Aussicht auf Erfolg der Rechtsdurchsetzung bestehen.

R

Rabatte für Studierende

Banken

Für Studierende bieten die Banken häufig das kostenlose Girokonto an und gewähren u.U. auch ein kleines Starterpaket mit einem kleine Geldbetrag oder einer zusätzlich kostenlosen ec/maestrocard. Bei den Banken nachfragen oder im Internet unter Studentenspartipps stöbern.

Presse

Viele Zeitschriften und Zeitungen gewähren Studierenden einen Nachlass mit einem günstigen Studentenabo. Auch der Mannheimer Morgen bietet ein günstiges Abo.

Bücher

Es lohnt sich auch bei den Buchhandlungen nachzufragen, es werden auch hier oft Rabatte auf Bücher und Fachliteratur gewährt.

Versicherungen

Bei Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat oder Rechtschutz besteht häufig die Möglichkeit noch über die Eltern versichert zu sein. Bei der Krankenversicherung gibt es auch günstige Tarife für Studierende oder sogar kostenfrei bei der gesetzlichen Krankenversicherung, der Familienversicherung.

Nah- und Fernverkehr

Vergünstigungen gibt es auch bei der Bahn z.B. mit der Bahncard 50, die es für Studierende zu einem reduzierten Preis gibt und die einen Rabatt auf  den Normalpreis gewährt. Rabatt auf Sparpreise gibt's mit der Bahncard 25, unabhängig vom Studierendenstatus. Ebenso gibt es ein spezielles Angebot beim öffentlichen Nahverkehr wie z.B. das Semesterticket und das kostenloses Semesterticket für Mannheimer Neubürger/innen. Infos bei der RNV.

Theater / Kino / Museen

Mit dem Studentenausweis gibt es verbilligte Eintrittskarten in vielen Kinos und beim Theater oder im Museum. Kultur zum kleinen Preis gibt es auch beim Kulturparkett.

Schlossmuseum im Schloss Mannheim

Studierende der Uni Mannheim erhalten zusätzlich zur normalen Ermäßigung einen reduzierten Eintrittspreis i.H.v. 1,00 Euro beim Besuch des Schlossmuseums.

Internationaler Studentenausweis (ISIC)

Damit erhalten Studierende rund um die Welt, bei Übernachtungen in Hotels und Pensionen, lohnende Ermäßigungen. Museen, Theater usw. gewähren attraktive Preisnachlässe und beim Transport mit Bus und Bahn kann ebenfalls gespart werden. Auch beim Shoppen hilft das Vorzeigen des ISIC gegen Geldschwund und in ausgewählten Gastronomiebetrieben zahlen Studenten mit dem ISIC bis zu 50% weniger. Den ISIC gib es in der Infothek.

Secondhandkaufhaus

Beim Mannheimer Markthaus und beim Fairkauf-Secondhand des Caritasverbandes Mannheim gibt es alles von Haushaltwaren über Möbel, Kleidung und Elektrogeräte zu günstigen Preisen und spezielle Angebote auch für Studierende.

Sportangebote

Das Institut für Sport der Universität Mannheim bietet für Studierende der Uni aber auch für Studierende anderer Hochschulen kostenlos oder zu günstigen Preisen ein vielfältiges Sportprogramm.

Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag dient der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und deren Aufgaben. Die Beitragspflicht gilt für alle Bürger/innen, also auch für Studierende. Der Beitrag wird pauschal pro Wohnung, unabhängig von der Anzahl der Bewohner fällig. Der Beitrag liegt bei 17,50 Euro im Monat.

Achtung: Die Beitragspflicht gilt auch für internationale Studierende.
Achtung: BAföG-Bezieher können sich befreien lassen!

Für mehr Info: Rundfunkbeitrag

S

Spurwechsel Mannheim

Studierende, die unsicher sind, ob der gewählte Studiengang der richtige für sie ist, oder ob sie doch besser den Studiengang oder die Hochschule wechseln sollten, oder Studierende, die sich fragen, ist der Abbruch des Studiums die Lösung oder reicht zur Klärung des beruflichen Weges eine praktische Pause mit Urlaubssemester oder Praktikum, können sich beraten lassen.

Unter dem Stichwort "Spurwechsel-Mannheim" finden sich hilfreiche Tipps und Anlaufstellen mit Ansprechpersonen zur Klärung ihrer Situation. Die Studienberater*innen an den Hochschulen, die Sozialberaterin des Studierendenwerks und die Mitarbeiter*innen der Arbeitsagentur und der IHK u.v.a. bieten ihre Unterstützung an.

Weitere Informationen unter: www.spurwechsel-mannheim.de

Stipendien

Zahlreiche Stipendien für Studierende und Promovierende werden von den staatlich unterstützten Begabtenförderungswerken angeboten. Kirchliche, parteinahe Förderungswerke oder Arbeitgeber-, oder Arbeitnehmernahe Stiftungen bieten Stipendien an für begabte und engagierte Studierende, unabhängig von der Studienrichtung.

Studienabbruch

Studienabbruch – Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfen bei Fragen zum Fach- oder Hochschulwechsel oder zum Abbruch des Studiums bieten die beteiligten Institutionen und Mitarbeiter*innen der Initiative Spurwechsel-Mannheim.

T

Tilgungsrechner

Mit Hilfe des Tilgungsrechners kann man beispielhaft einen Tilgungsplan erstellen für die Rückzahlung eines Studienkredites.

Für den KfW-Studienkredit: https://onlinekreditportal.kfw.de/

Für den Bildungskredit: https://onlinekreditportal.kfw.de/

U

Unterhaltsvorschuss

Der Unterhaltsvorschuss ist eine staatliche Leistung für Alleinerziehende, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil keinen oder keinen ausreichenden Unterhalt für sein Kind zahlt. Auch alleinerziehende Studierende können beim Jugendamt einen Unterhaltsvorschuss beantragen.

V

Vergünstigungen für Studierende

Studierende können in den Genuss von Vergünstigungen zu kommen. Wie zum Beispiel Ermäßigung beim Zeitungsabonnement oder reduzierte Eintrittspreise ins Museum, Kino oder Theater.

Versicherungen

Familienversicherung

Studierende, können kostenfrei in der Familienversicherung ihrer Eltern krankenversichert sein. Voraussetzung, die Eltern sind selbst in der gesetzlichen Krankenversicherung. Beitragsfrei ist die Versicherung bis zum 25. Lebensjahr des Kindes.

Krankenversicherung

Studierende, die an staatlichen Hochschulen eingeschrieben sind, fallen unter die gesetzliche Krankenversicherungspflicht. Diese gilt nicht, wenn eine vorrangige Versicherungspflicht, z. B. im Rahmen der Familienversicherung oder der Arbeitnehmerversicherung vorliegt.

Die Versicherungspflicht besteht für Studierende bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters bzw. bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres. In Ausnahmefällen (familiäre und persönliche Gründe) kann die Studentische Pflichtversicherung verlängert werden.

Weitere Informationen zur Unfall- und Sozialversicherung.

W

Werkstudentenprivileg

Im Rahmen des sogenannten "Werkstudentenprivilegs" besteht für "ordentlich Studierende" Versicherungsfreiheit in der Kranken- Pflege- und Arbeitslosenversicherung, auch wenn sie regelmäßig mehr als 450 Euro verdienen. Als ordentlich Studierende, die eine Beschäftigung neben dem Studium ausüben gilt - auch für Werkstudenten - die Rentenversicherungspflicht.

Wohngeld

Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Aufwendungen für Wohnraum für Personen mit geringem Einkommen.